2 LFK-Medienpreise für nichtkommerzielle Radios

Vor über 1000 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien wurden am 20. Mai in Stuttgart die begehrten Medienpreise für die besten Radio- und Fernsehbeiträge im baden-württembergischen Privatfunk vergeben. Zu den Preisträgern gehörten die Kinderredaktion des Ulmer „Radio Free FM“ und das Lernradio „Radio aus Bruchsal“.

 

„Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zeigen die baden-württembergischen Privatsender, wie man guten Journalismus mit erfrischender Kreativität verbindet“, so Dr. Thomas Hirschle, Präsident der LFK, der in seiner Begrüßung die besondere Leistung aller nominierten Redaktionsteams hervorhob. Die Jury vergab in diesem Jahr zehn Hörfunk- und Fernsehpreise im Gesamtwert von 25.000-¤. Zu den Prämierten gehörten zwei Projekte aus dem Bereich der nichtkommerziellen Lokalradios resp. der Lernradios.

 

Besonders gefreut hat sich die Kinderredaktion „Mikrowelle“ des nichtkommerziellen Radios FreeFM in Ulm in Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring Ulm über den begehrten Medienpreis für die erstmals ausgeschriebene Kategorie „Medienpädagogische Projekte für Kinder und Jugendliche“. In der Begründung der Jury heißt es: „Wie professionell auch schon junge Radiomacher mit dem Medium umgehen, zeigt der Beitrag „Radio über’s Radio“ der Kinderredaktion „Mikrowelle“. Sorgfältig recherchiert, gut aufgebaut, geschnitten und mit guten O-Tönen versetzt, zeigt diese Sendung, dass die jungen Redakteure ihr Handwerk beherrschen und ihnen das Radiomachen Freude bereitet. Dass der Sender Free FM und der Stadtjugendring Ulm hier seit Jahren eine solche Plattform für junge Radiomacher zur Verfügung stellen, ist aus der Sicht der Jury im besonderen Maße verdienstvoll.“

 

In der Kategorie „Nichtkommerzielle Veranstalter/Lernradio“ stach das Kurzhörspiel „Paula“ über die Liebe eines Autofahrers zu seinem Navigationssystem hervor. Ausgezeichnet wurden Mi-Yong Kim, Andreas Müller, Katja Nitschke, Heike Schnabel und Conrad Ziegler vom Radio aus Bruchsal für die sehr gute Komposition und Umsetzung einer originellen Idee. Die Jury schrieb: „Eine sehr witzige, originelle Idee wird hier in hervorragender Weise umgesetzt. Der Zuhörer ist von der ersten Minute an dabei und sitzt praktisch mit im Auto, wenn „Paula“ dem Besitzer des Wagens immer näher kommt. Die Komposition des Stücks und der Dialoge, die Effekte, die Auswahl der Stimmen und die Erzählweise offenbaren große Professionalität und Liebe zum Detail. Ein aus Sicht der Jury beispielhaftes Kurzhörspiel, das Schule machen sollte.“

Author: Redaktion
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