Kooperation in der Dortmunder Medienausbildung

Universität Dortmund, Offener Kanal Dortmund und akamedia Dortmund vernetzen Teile ihrer Fernsehproduktionen und Fernsehausbildung. Erstmalig wird die duale Ausbildung der Mediengestaltung mit der fernsehjournalistischen Ausbildung der Universität in einer Programmproduktion zusammengeführt.

Als Plattform dieser Kooperation stehen die Einrichtungen des Offenen Kanals am Nollendorfplatz zur Verfügung. Dort hatte bereits in den vergangenen Jahren die Lehrredaktion Fernsehen der Universität Dortmund die Redaktion und Produktion des Stadtmagazins „do 1“ aufgebaut. akamedia bietet mit ihrem Ausbildungsbereich technische Ressourcen und praxisorientierte Unterstützung.

Studierende der Journalistik, Auszubildende in den technisch-mediengestalterischen Berufen und NutzerInnen des Offenen Kanals werden gemeinsame Teams bilden. Begleitet durch Trainees und durch praxisbezogene Seminare entsteht somit ein Ausbildungskontext, der in modellhafter Weise eine Anpassung der Ausbildung an die realen Anforderungen in der Berufswirklichkeit erreicht.

Diese zukunftsweisende Kooperation schärft nach Ansicht des akamedia-Geschäftsführers Peter Gladisch das Profil aller drei Einrichtungen und stärkt den Ausbildungsstandort Dortmund erheblich. Die neuen Teams als Grundlage für das Ausbildungs- und Erprobungsprogramm Fernsehen bewertet der Leiter der Fernsehlehrredaktion Prof. Dr. Ulrich Pätzold als bildungs- wie medienpolitisch gelungenen Schritt, der Schule machen sollte. Norbert Wortmann, Leiter des Offenen Kanals Dortmund weist auf das enorme Entwicklungspotential des Offenen Kanals hin, der mit modernster Digitaltechnik für den für den Produktionsbereich ausgestattet ist.

Die Kooperation konsolidiert auch den starken Dortmunder Ausbildungssektor für Medienberufe. Sie ist im hohen Maße marktorientiert, weil sie nicht nur für die Anstellungen in den Medienbetrieben geeignet ist, sondern vor allem auch die Grundlagen für Existenzgründungen im Bereich journalistischer Fernsehproduktionen schafft. Derartige neue Betriebe werden künftig für die journalistischen Formate des Fernsehens eine wachsende Bedeutung haben.

 

Peter Gladisch, akamedia
Norbert Wortmann, Offener Kanal Dortmund
Prof. Dr. Ulrich Pätzold, Universität Dortmund, Institut für Journalistik

Author: OK Dortmund
E-Mail: wortmann@ok-dortmund.de

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