Hattingen: „Schuster, bleib bei deinen Leisten…“

„Schuster, bleib bei deinen Leisten…“ – Diese Redewendung bringt das Ergebnis des Austausches über Qualität in den Bürgermedien beim „Diskurs Bürgermedien 2004“ auf den Punkt.


Zum Programmpunkt „Hingucker oder Sehstörung“ machte Klaus Beck vom WDR in Dortmund feinsinnige Anmerkungen und den VertreterInnen des Bürgerfernsehens in NRW deutlich, dass Bürgermedien von Bürgern gemacht werden, die eine eigene Meinung haben und diese auch sichtbar werden darf. Der Charme jedes Beitrages sei das individuelle Engagement des Bürgers für seine Idee oder sein Thema. Problematisch wird es immer dann, wenn versucht wird, sich an großen professionellen Produktionen zu orientieren. Deshalb die direkte Aufforderung Herrn Becks an alle aktiven im Bürgerfernsehen: Seien Sie so, wie Sie sind und tun Sie das, was Sie können. Und: Lernen Sie, bilden Sie sich weiter. Nur so sind Sie gut.

In Einzel-Workshops stellten sich bürgermedienpraktische Einrichtungen wie der Aus-und Fortbildungskanal aus Dortmund, das mekomnet aus Münster, das euregioNETmedial aus dem ländlichen Raum westliches Münsterland-Niederlande und das Buergernet-Duesseldorf vor. Diese LfM-Pilotprojekte arbeiten teils mit unterschiedlichen Zielgruppen, aber immer am gemeinsamen Ziel des medienkompetenten Menschen.


Am Beispiel des Radio- und Fernsehscheins des BZBM und der gerade entstehenden Medientrainerausbildung  präsentierten Katja Friedrich, Geschäftsführerin BZBM und Peter Schwarz, LfM, aktuelle Qualifizierungsmodelle, die zur Sicherung von Qualität in den Bürgermedien beitragen sollen.
Die einzelnen Vorträge sind unter www.hattingen.dgb-bildungswerk.de einsehbar. Hier ist der komplette Tagungsverlauf dokumentiert.

Author: Christa Claßen
E-Mail: classen-bzbm@hoerfunkakademie.de

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