Mannheim: RadioAktiv hat endlich einen dauerhaften Sitz

RadioAktiv ist umgezogen und hat sich gut in dem neuen Studio in L15, 14 eingelebt. „Wir sind sehr zufrieden mit den neuen Räumen, da sie größer, heller und vor allem besser zu belüften sind“ erzählt die Vorsitzende Jana Dalichow. Das Campusradio hat nun vier Räume für Studio, Technik sowie Recherche- und Schneideräume und ein kleines schalldichtes Zimmer zum Einsprechen der Beitragstexte, zur Verfügung. Vor allem diese Einsprechkabine bringt einen ernormen Vorteil mit sich, da es nun möglich ist, dass die Redakteure von RadioAktiv gleichzeitig eine Sendung moderieren und einen Beitrag einsprechen können.


Das Baudezernat der Universität Mannheim organisierte die Räume, die kostenlos für den Verein sind. Auch sonst war die Hochschule sehr hilfsbereit. So zog sie eine Tür ein und stellte unter anderem Schreibtische und Regale zur Verfügung. Aber auch für die Universität ist ein Campusradio eine Bereicherung. Viele Studierende können hier erste praktische Erfahrungen im Medienbereich sammeln und durch das Ausbildungsprogramm von RadioAktiv wichtige Medienkompetenzen erlangen.


Der Umzug selbst ging in zwei Etappen vonstatten. Im August zog das Vorstandszimmer um und einen Monat später der Rest des Studios. Ein Umzug ist natürlich mit viel Arbeit verbunden: Die Helfer müssen viele CD-Kartons, Stühle, Tische und einiges an Technikequipment schleppen. Aber 40 Mitglieder packten mit an und so war der größte Teil bereits an einem Tag erledigt. Nur die Techniker mussten auch über das Wochenende ran um all die Kabel zu verlegen.
Sendungen sind keine ausgefallen, da der Umzug an einem Wochenende außerhalb der Sendezeit über die Bühne ging. Am Sonntagabend konnten sich die Zuhörer wie gewohnt auf die Kultsendung „Absurdistan“ freuen.


Obwohl das Campusradio keine größeren Anschaffungen getätigt hat, verschlang der Umzug dennoch an die 1000 Euro für Mobiliar, Umzugswagen, Werkzeug, Baumaterial und andere Dinge.
Radio Aktiv hat mittlerweile eine richtige Umzugsodyssee hinter sich. Erst mussten sie ihr Studio in L9, 15 aufgrund feuerschutzrechtlicher Gründe verlassen und in der Tattersaalstraße 2 konnten sie gerade mal ein Jahr bleiben, da die Universität Mannheim das Gebäude abgeben wird
„Jetzt haben wir aber endlich einen dauerhaften Sitz“, freute sich Dalichow.
Weitere Informationen finden Sie unter www.radioaktiv.org

Author: RadioAktiv
E-Mail: redaktion (at) radioaktiv.org

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