Radioprojekte in Schulen: Landesanstalt für Medien zieht Zwischenbilanz

Seit Beginn diesen Jahres werden von der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) im Bereich des Bürgerfunks im lokalen Hörfunk vorrangig Schulprojekte gefördert.

 

Diese Förderung reicht von der Unterstützung bei einem so genannten Schnupperkurs über die Anschaffung erforderlicher Produktionstechnik bis hin zur Förderung von Honoraren für Trainer.

Für die rund 50 laufenden Projekte, an denen vor Ort wiederum mehrere Schulen beteiligt sind, wurden schon rund 200.000 Euro von der LfM bereitgestellt. In den beteiligten Schulen sind landesweit Radiosendungen in unterschiedlichen Schulformen und -stufen entstanden, die im Programm eines der insgesamt 45 Lokalradios oder im Bürgerfunk zu hören sind.

„Ich freue mich, dass das Angebot zum Radiomachen in den Schulen so gut angenommen wird“, sagte Schulministerin Barbara Sommer. „Ich bin überzeugt davon, dass damit auf eine für Schülerinnen und Schüler motivierende Weise nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Stärkung ihrer Schreib- und Lesefähigkeit, sondern auch zur Teamarbeit geleistet wird“, so Sommer.

„Hören, Zuhören und Erzählen, aber auch Verstehen und Darstellen sind Grundlagen einer fundierten Medienkompetenz, wie sie durch die Radioprojekte erreicht wird“, sagte Prof. Dr. Norbert Schneider, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW (LfM). „Die Produktion eigener Beiträge für das Radio ist auch eine gute Grundlage für erste journalistische Schritte“, sagte Schneider weiter.

 

Die LfM, die Medienberatung NRW, die örtlichen Lokalradios und die Radiowerkstätten bieten allen Lehrerinnen und Lehrern, die Erfahrungen mit dem Einsatz von Radioarbeit in ihrem Unterricht sammeln möchten, gerne fachliche Unterstützung und Schulungen an. Schulen und Lehrkräfte können jetzt schon mit der Planung für das nächste Jahr beginnen.

 

 

Author: Dr. Peter Widlok
E-Mail: pwidlok@lfm-nrw.de

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