… und die Nominierten sind …

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Das Rhein-Main-Gebiet ist im Filmfestfieber. Fünf Wettbewerbsbeiträge von über 200 eingereichten entstanden mit Hilfe des MOK Offenbach/Frankfurt. Zwei Kurzfilme, ein Trickfilm, ein Realtrickfilm sowie ein Musikclip werden nun beim größten hessischen Jugendfilmfestival der Jury und dem Publikum vorgestellt.


Die jungen Filmproduzenten haben sich besondere Mühe gegeben, sind allesamt stolz angesichts dieser Nachricht und werden zahlreich auf dem Festival vertreten sein.
Mit der „Schule des Grauens“ hat die Bürgermeister-Grimm-Schule für Lernhilfe einen „Horrorfilm mit Gänsehautgarantie“ produziert. Die 8- bis 10jährigen Schülerinnen und Schüler suchten als genialen Drehort den dunklen Dachboden der Schule aus, und dadurch waren alle in ihrer schauspielerischen Arbeit zusätzlich motiviert.
 

Als zweite Schule nominiert ist die Hans-Thoma-Schule Oberursel. Die Klasse 5H gab dem Musik-Clip ihren eigenen Namen und produzierte zu dem Sommerhit „Bailando“ der Sängerin Luna (aktuell in der Popstars-Jury) einen richtig guten Clip mit Sommerfeeling. Das wichtigste Detail: Das Wetter – Sonne pur – spielte am einzigen Drehtag ab-solut mit.
In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Dekanat Offenbach entstand unter höchsten Schwierigkeiten der Film „Jack is back“. Permanenter Fluglärm behinderte die Dreh-arbeiten, so dass die Kamera nur alle fünf Minuten Material mit Ton aufnehmen konnte. Beim anschließenden Schnitt haben die 10- bis 11Jährigen meisterhaft gearbeitet.
Ein „schleimiges Kuhalienmonsterzombie“ erfanden die 7- bis 10jährigen Kinder aus dem Hort Süd-West Eschborn für ihren Trickfilm. Etwas Besonderes ist die Erfindung aller Geräusche in der Nachvertonung. So bricht im Film eine Brücke sehr realistisch zusammen, obwohl vor dem Mikrofon am Schnittplatz nur altes Holz und Streichhölzer zerbrochen werden.
„Miami Weiß“ ist an sich schon ein besonderes Ferienprojekt. So entstand unter dem ursprünglichen Titel „Emotionen“ während der Kameraschulung die Idee, einen modernen Stummfilm zu drehen. Ebenfalls neu war die filmpraktische Umsetzung, nämlich das Stoptrick-Verfahren mit realen Personen statt mit gebastelten Figuren. Ein Making-Of zeigt diesen Entstehungsprozess. – Alle Beiträge werden am 1. Januar 2009 gesendet.

 

Foto: Das „Miami Weiß“-Produktionsteam

www.mok-offenbach-frankfurt.de

Author: MOK-Teams
E-Mail: MOK-Offenbach-Frankfurt@t-online.de

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