Europäisches Netzwerktreffen in Berlin

 
Über 100 Internetexperten und Pädagogen aus 30 Ländern sind auf Einladung der EU-Initiative klicksafe zur dreitätigen Insafe-Konferenz nach Berlin gereist. Noch bis heute abend tauschen sich die Fachleute aus ganz Europa über aktuelle Entwicklungen zum Thema Internetsicherheit und Medienkompetenz aus.
 
Mit dem Safer Internet-Programm unterstützt die Europäische Kommission seit Jahren neben der Bekämpfung illegaler Inhalte die Förderung der Medienkompetenz, insbesondere von Kindern, Jugendlichen,  Eltern und Pädagogen. In den einzelnen Ländern wird das Programm von den „Awareness Centers“ (in Deutschland klicksafe) und den Helplines (in Deutschland die Nummer gegen Kummer) umgesetzt. Dahinter stehen europaweit unterschiedlichste Institutionen – Ministerien, Kinderschutzorganisationen, Stiftungen, Verbände. Sie alle arbeiten im europäischen Netzwerk Insafe zusammen.Tagungen auf europäischer Ebene sorgen regelmäßig für den Austausch von Erfahrungen, Materialien und Konzepten. Nun treffen sich die europäischen Fachleute erstmals in Deutschland. 
 
Die deutsche Medienkompetenz-Initiative klicksafe hat in Zusammenarbeit mit Insafe das dreitätige Konferenzprogramm zusammengestellt. klicksafe-Sprecher Joachim Kind (Landeszentrale für Medien Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz) zeigte sich am Rande der Konferenz sehr zufrieden mit der Resonanz: „Wir freuen uns, dass so viele Fachleute unserer Einladung gefolgt sind. Denn nur wenn sich alle Akteure in Europa zusammenschließen, kann es gelingen, die Sicherheit im Internet für alle Nutzer nachhaltig zu erhöhen“.

Author: Barbara Bayer
E-Mail: bayer@lmk-online.de

Kommentare sind geschlossen.