Ministerpräsidentin Lieberknecht würdigt mitteldeutsche Preisträger

Ministerpräsidentin Lieberknecht würdigt mitteldeutsche Preisträger:
„Bürgermedien leisten wichtigen Beitrag zur lokalen Vielfalt“
Rundfunkpreis Mitteldeutschland in der Sparte Bürgermedien verliehen 
 

Heute versammelten sich in Weimar erneut die besten mitteldeutschen Bürgerfunker zu einer sehens- und hörenswerten Leistungsschau. Sie wurden mit dem Rundfunkpreis Mitteldeutschland – Bürgermedien ausgezeichnet. Der Einladung zur diesjährigen Festveranstaltung der mitteldeutschen Landesmedienanstalten folgten neben den Bürgerrundfunkveranstaltern eine Vielzahl von Vertretern aus Politik, Medien und Wissenschaft sowie Interessierte.
 
„Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen sind durch eine bunte und vielfältige Bürgermedienlandschaft geprägt. Auffallend in diesem Jahr ist, dass die Bürgerfunker verstärkt sensible Themen ansprechen und diese so in den gesellschaftlichen Diskurs einbringen. Hierbei setzen sie mit viel Engagement ihre Themen filmisch oder in Hörspielen um“, verdeutlichte Jochen Fasco, Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) und Beauftragter für Bürgermedien und Medienkompetenz der Landesmedienanstalten.
 
Die Ministerpräsidentin des Freistaats Thüringen, Christine Lieberknecht, würdigte in ihrem Grußwort die Leistungen der vielen ehrenamtlichen Radio- und Fernsehmacher. Gleichzeitig dankte sie ihnen für ihr hohes bürgerschaftliches Engagement. „Bürgermedien sind die ,Medien der Zivilgesellschaft‘ und leisten einen wichtigen Beitrag zur lokalen Vielfalt in unserer demokratischen Gesellschaft“, so Lieberknecht.
 
Die glücklichen Gewinner des mit je 1.500 Euro dotierten Preises für die besten Beiträge in der Kategorie „Erwachsene“ im Hörfunk sind Johannes Smettan von Radio F.R.E.I. in Erfurt für seinen Beitrag „Audiofeatures zu den DenkNadeln in Erfurt“ und im Fernsehen Michalina Mrozek (Offener Kanal Magdeburg) für ihren Beitrag „Der Imker“. Die Preise für die besten Beiträge bei den Jugendlichen bis 18 Jahre gingen im Fernsehen an das KU(H)lisse-Team vom Offenen Kanal Gera mit dem Beitrag „Making of KU(H)lisse 2011 in Lippersdorf“ und im Hörfunk an Marlene Utz (Radio Blau in Leipzig) für ihren Beitrag „Ist das Kunst oder nur Spinnerei?“.
 
Über die von den evangelischen Kirchen Mitteldeutschlands gestifteten Sonderpreise (jeweils 500 Euro) zum Thema „Reformation und Musik“ freuten sich Sarah Wahnelt (Wartburg-Radio 96,5 in Eisenach) für ihren Beitrag „Musik ist eine gemeinsame Sprache der Menschheit – Eine Radiocollage zum Thema Musik und Reformation“ und Georg John und die Teilnehmer/innen der Kurse Medien und Theater-Sprache-Spiel (SAEK Zwickau) für den Beitrag „Eine Stadt im Umbruch – Zwickau zur Zeit der Reformation“.
 
Länderpreise in Höhe von jeweils 500 Euro wurden an Autoren vergeben, die die Vielfalt des Lebens und Wirkens in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in ihren Beiträgen in besonderer Weise darstellten. Die Preise gingen an:
Länderpreise für Sachsen:

Hörfunk: Rafael Bies (mephisto 97,6 in Leipzig)
Fernsehen: Christine Pallmer und die Klasse 7 der Mittelschule Bautzen (SAEK Bautzen)
Länderpreise für Thüringen:
Hörfunk: Tobias Krone (Campusradio Jena 103,4)
Fernsehen: Michael Werner und 24 Schüler/innen der Neuland- und Waldschule Gera (Offener Kanal Gera)
Länderpreise für Sachsen-Anhalt:
Hörfunk: Kerstin Kesselgruber und Judith Albrecht (Radio Corax in Halle)
Fernsehen: Philipp Schröder (Stendaler Fernsehen OFFENER KANAL e. V.)
 
Hinweise:
Der Rundfunkpreis Mitteldeutschland wird jährlich von den Landesmedienanstalten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in den Sparten Fernsehen, Hörfunk und Bürgermedien verliehen. Mit diesem Preis werden das Engagement und die journalistischen Leistungen der Macher der lokalen Rundfunkangebote in Mitteldeutschland gewürdigt.

 

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