Haus der Medienbildung: „Lu-App“-Konzept gewinnt Projektförderung

Haus der Medienbildung: „Lu-App“-Konzept gewinnt Projektförderung

 

Sie drehen Filme, gestalten Radiosendungen, moderieren Bühnenveranstaltungen wie „LU spielt“, schreiben literarische Texte und – programmieren eine „App“, ein Programm fürs Handy! Mit dem Konzept der „Lu-App“ haben die vielseitigen Medienmacherinnen Janina Mantay und Michèle Kraft (beide: 21) mit ihren Kollegen von der Jugendredaktion Zoom jetzt den Sonderpreis „Medienwerk“ im bundesweiten Multimediawettbewerb MB21 gewonnen. Oliver Ruppmich, Catherine Kraft, Michèle Kraft und Janina Mantay aus dem Haus der Medienbildung in Ludwigshafen konnten die Jury mit ihrem Konzept einer „Lu-App“ überzeugen. Eine interaktive Stadtkarte von Ludwigsburg mit Textinfos, Hörsequenzen, kurzen Videoclips und Panoramabildern soll Touristen wie Einwohner per Mobiltelefon immer den rechten Weg weisen. Der Deutsche Multimediapreis-MB21 unterstützt nun die Jugendredaktion „Zoom“ mit einem Medienworkshop, in dem Experten den jungen App-Entwicklern bei der Verwirklichung ihrer Idee unter die Arme greifen.

Die Jugendredaktion aus dem Haus der Medienbildung plant seit langem die Erstellung einer interaktiven Karte von Ludwigshafen. Es geht der Gruppe darum, für Touristen und Anwohner einen Plan zu erstellen, den sie mit Hilfe einer Applikation lesen können. So können interessante Punkte in Ludwigshafen zu Routen verknüpft werden. Je nach persönlichem Geschmack kann man eine Kulturroute, eine Bar-/Cafè-/Restaurantroute, eine Sportroute, Geocachingpunkte und eine Bus-/Bahnroute wählen, oder auch zwischen den Routen wechseln. Diese führen dann an speziellen Sportplätzen, Bars oder historischen Bauwerken vorbei. Entlang der Routen gibt es Punkte, zu denen man Infos abrufen kann. Das sind Videos über Gebäude, kurze Hörsequenzen, Panoramabilder und (Geheim-)Tipps für Touristen und Ludwigshafener, die die Stadt besser kennenlernen möchten. Den Anwohnern wollen die Autorinnen und Autoren ermöglichen, sich interaktiv mit ihrer Umgebung auseinander zu setzen. Sie können selbst Informationen über ihre Stadtteile und Sehenswürdigkeiten einstellen. Per Infofeld oder QR-Code lassen sich dann schnell vor Ort die Informationen auslesen. Es entsteht ein medialer Dialog zwischen Anwohnern und Touristen.

Der Deutsche Multimediapreis unterstützt in der Kategorie „Medienwerk“ kreative Köpfe bei der Umsetzung ihrer multimedialen Vorhaben. Wer den Kopf voller Ideen hat, aber nicht das Handwerkszeug besitzt, sein multimediales Projekt umzusetzen, kann professionelle Unterstützung in Form eines Workshops gewinnen. Was bisher nur auf Papier oder in der Vorstellung existiert hat, wird in den Medienwerken angepackt und realisiert. Der Deutsche Multimediapreis für Kinder und Jugendliche – MB21 wird gemeinsam vom Medienkulturzentrum Dresden und dem Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF) ausgerichtet. Gefördert wird MB21 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Landeshauptstadt Dresden sowie weiteren Partnern.

 

Fotos: Wenn sie mal nicht programmieren, leiten sie Radioworkshops (Sprungbrett – von links: Michèle Kraft und Janina Mantay) oder moderieren Stadtereignisse (LU spielt – von links: Michèle Kraft, Janina Mantay, Catherine Kraft).

Presse-Ansprechpartner:
Hans-Uwe Daumann

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