Von Trubel, Spaß und Kinderfilmen

Von Trubel, Spaß und Kinderfilmen
Das 35. Internationale Kinderfilmfestival LUCAS brachte im September eine Woche lang buntes Festivalleben nach Frankfurt und erstmals auch nach Offenbach: In Kooperation mit dem Deutschen Filmmuseum führten wir mit einer Offenbacher Schulklasse das Projekt „LUCAS-Festival-Reporter“ durch. 15 Reporter analysierten kritisch die aktuellen Kinderfilme aus aller Welt, interviewten Kinder und Filmemacher und hatten ausnehmend viel Spaß bei der Produktion ihrer gelungenen Reportage.

 

Die Geschichte vom Glück (Maimint Prayoonphrom, FSJlerin)

Ausbildung? Auf GAR KEINEN FALL! Studium? Direkt nach dem Fachabi? Diese Frage stellte ich mir, während ich meine letzten beiden Schuljahre auf der Eugen-Kaiser-Schule in Hanau ver-brachte und mein Fachabitur in der Fachrichtung Gestaltung absolvierte. Zum Glück hatte ich gute Lehrer und Freunde, die mir geholfen haben, das Richtige zu finden. Für mich stand fest, erst ein FSJ und dann Studieren. Mir war von Anfang an klar, wo ich hin will. Zum Medienprojektzentrum Offener Kanal nach Offenbach. Da ich mich schon seit Jahren mit Medien beschäftige und auch in der Zukunft im Medi-enbereich tätig sein möchte, habe ich mir gedacht, dass das MOK genau das Richtige für mich ist. Auch Freunde und Lehrer berichteten mir von ihren Erfahrungen und empfahlen mir auf jeden Fall, mein FSJ dort zu machen.
Also bewarb ich mich mit einer fetten Mappe, mit Zeugnissen und allem Drum und Dran – in der Hoffnung auf eine Einladung zum Bewerbungsgespräch.
Eine Woche später kam meine Mappe zurück. Mit einem Brief, in dem stand, ich solle mich doch bitte beim FSJ Kultur direkt bewerben. Gesagt, getan!
Ich bewarb mich online, und zu meinem Glück mal wieder sah ich, dass die Bewerbungsfrist abgelaufen war und dass die darauf folgenden Bewerber auf die Warteliste kommen. KLASSE! Die Hoffnung bereits verloren, bekam ich einige Wochen später online einen „Vorschlag“ für eine FSJ-Stelle beim MOK. Voller Euphorie verließ ich den Klassenraum und rief den Ansprechpartner Peter Mattes an. Er sagte mir, dass die Einladungen zum Vorstellungsgespräch einen Tag vorher bereits verschickt worden seien –  trotzdem wurde ich zu einem Gespräch eingeladen. YES!
Mein Gespräch lief MEINER Meinung nach ganz gut, abgesehen davon, dass ich zu diesem Zeitpunkt krank und zudem krass aufgeregt war. Nun mache ich jetzt seit zwei Monaten mein FSJ hier und bin mega glücklich. Mir macht die Arbeit sehr viel Spaß, auch wenn ich ab und zu langweilige „Bürosachen“ machen muss, aber das gehört leider auch dazu. Auf jeden Fall freu‘ ich mich auf die kommenden zehn Monate und hoffe, dass ich noch viel dazulernen werde, was das Filmen und Schneiden betrifft.
 

Die Festival-Reporter

Speziell für Pädagogen fand im Vorfeld des Kinderfilmfestivals unter dem Motto „Trickfilm Spezial“ eine eintägige Fortbildung zur Trickfilmarbeit statt. Wie kann altersgerecht und auf die in-dividuellen Bedürfnisse abgestimmt animiert werden? Sechs Pädagogen konnten sich vor Ort im MOK selbst ein Bild machen und produzierten gemeinsam einen kleinen Trickfilm

 

www.mok-ofm.de

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