MOK Kassel: Warum es Spaß macht!

Wenn man mich nach fünfzehn Jahren am gleichen Schreibtisch im gleichen Büro mit dem nahezu identischen Team heute fragen würde, ob dieser Job eigentlich noch Spaß macht, würde ich mit einem uneingeschränkten und überzeugten JA antworten. Warum das so ist?


Als eingefleischter Bayer habe ich mich nach anfänglichen Problemen mit Kassel und somit dem Standort und dessen Rahmenbedingungen arrangiert und bin davon überzeugt, dass das MOK die Medienlandschaft Nordhessen bereichert und unsere Arbeit akzeptiert wird.
Das Verschmelzen eines reinen Bürgerfernsehens mit einem Medienprojektzentrum unter einem Dach war und ist ein ebenso spannender wie interessanter Prozess. Lokales Fernsehen und Medienbildung schließen sich keineswegs aus und garantieren beinahe Tag für Tag unterschiedliche Sicht- und Herangehensweisen auf unterschiedliche Themen und Zielgruppen. Der drohenden Routine kann man selbst entgegensteuern, und das hält jung und macht weiterhin neugierig.

 

Ob strahlende Kinderaugen, begeisterte Studierende, engagierte Lehrkräfte oder nörgelnde Senioren (wir sind ja schließlich in Nordhessen), die trotzdem immer wieder kommen: Wenn und solange man das Gefühl hat, das eigene Engagement als Hilfe zur Selbsthilfe führt zu glücklichen Produzenten und zufriedenen Zuschauern, bleibt man selbst motiviert und verkraftet auch gelegentliche Rückschläge oder Misserfolge. Sie gehören einfach dazu und sind in unserem Tätigkeitsbereich Ansporn genug, aus möglichen Fehlern zu lernen.


So habe ich in diesen fünfzehn Jahren Vieles dazu gelernt und bin immer noch neugierig genug, neue Herausforderungen anzunehmen und zu meistern. Die MOKs müssen und werden sich weiter entwickeln. Erfolgreich können sie dies nur dann, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich immer wieder auch selbst hinterfragen, inwieweit sie diesen Weg mitgehen wollen und können. Das Kasseler MOK-Team ist dazu bereit!
Denn: Wir sind in dieser Region unverzichtbarer Bestandteil einer modernen und handlungsorientierten Medienbildung, deren erfolgreiche Umsetzung allen Beteiligten Spaß am Mitgestalten und Mitmachen bereitet.
Natürlich gibt es, wie überall, auch „Spaßbremsen“, die hinderlich sind bei ungeduldiger Praxisorientierung.
Aber es bleiben mir ja noch weitere fünfzehn Jahre, um aktiv und konstruktiv an diesem Prozess mitzuarbeiten, begleitet von dem Motto:
Wenn man Spaß an einer Sache hat, dann nimmt man sie auch ernst!

 

www.mok-kassel.de

Author: Armin Ruda / MOK Kassel
E-Mail: info@mok-kassel.de

Kommentare sind geschlossen.