Internationaler Erfahrungsaustausch

Internationaler Erfahrungsaustausch: indisch-arabische Stiftung zu Gast bei Saferinternet DE

Das Safer Internet Centre Germany ist nicht nur in Europa, sondern auch weltweit bestens vernetzt: Aktuelles Beispiel der erfolgreichen internationalen Zusammenarbeit ist der Besuch einer Delegation der DISC Foundation (Developing Internet Safe Community) aus Indien und den Vereinigten Arabischen Emiraten im Rahmen des Expert Exchange Programms des europäischen Netzwerkes Insafe.

Auf Initiative der Europäischen Kommission bietet das Expert Exchange Programm Initiativen und Experten aus der ganzen Welt die Möglichkeit, konkrete Projekte des „Safer Internet“-Programms in den einzelnen Ländern genauer kennenzulernen und in intensivem Austausch von den gegenseitigen Erfahrungen zu lernen und zu profitieren. „Ich freue mich sehr, dass wir im Rahmen unserer Rolle als Koordinator des Safer Internet Centre Germany eine indische Expertendelegation zu Gast haben“, betonte Dr. Joachim Kind, Sprecher des Safer Internet Centre Germany. „Fragen von Internetkompetenz und Internet Governance bedürfen grenzüberschreitender Diskussion und eines internationalen, globalen Dialogs.“

„Wir haben uns vorab die verschiedenen Projekte in Europa angesehen und waren uns schnell einig, dass Saferinternet DE mit seiner Erfahrung und Herangehensweise ganz oben auf unserer Liste der gewünschten Partner für einen Besuch steht“, so Mohamed Mustafa Saidalavi, Gründer und CEO der DISC Foundation. Er startete gemeinsam mit seinen Kollegen Muhammed Riyas Kunhi und Najid Pasha den Besuch in Deutschland am gestrigen Mittwoch beim Awareness Centre klicksafe in Ludwigshafen. In einem ganztägigen Termin in der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK), die klicksafe koordiniert, gab das klicksafe-Team in verschiedenen Präsentationen eine Überblick über die gesamte EU-Initiative und die Hintergründe, wie das „Safer Internet“-Programm der Europäischen Kommission und das Insafe-Netzwerk. Die Konzepte und Materialien von klicksafe waren dabei ebenso Thema wie aktuelle Trends und Ansätze in der Medienkompetenzvermittlung für mehr Sicherheit im Netz. Als weiteren Punkt gab es eine Präsentation der Universität Mainz, Ambulanz für Spielsucht, über aktuelle Forschung und Erkenntnisse zu Internet- und Computerspielsucht sowie über die Ergebnisse des EU-Projektes „EU NET ADB“ (EU Net Addictive Behaviour), das von der LMK und der Ambulanz für Spielsucht der Uniklinik Mainz in Deutschland umgesetzt wurde.

Nach der ersten Station in Ludwigshafen geht die Reise am Donnerstag zunächst nach Mainz zu jugendschutz.net und im Anschluss weiter nach Berlin, wo die Delegation die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM), fragFINN e.V., Google Deutschland und die Gemeinsame Geschäftsstelle der Medienanstalten besuchen wird. Nach einem Termin bei eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft in Köln stehen noch einige Stationen in Europa auf dem Programm, darunter Besuche bei CEOP in London, Europol in Amsterdam, UNICEF in Genf und der EU-Kommission in Luxemburg.

 

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