Kuh-le Sieger in der Realschule plus Oppenheim

Mit ihrem Multi-Media-Beitrag „Tafeln helfen“ belegte die Medien-AG der Realschule plus Oppenheim einen vierten Platz unter 664 Einreichungen beim bundesweiten Wettbewerb „Echt Kuh’l“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Die Schüler/innen der Medien-AG haben zu dem Thema „Lebensmittel – zu gut für die Tonne“ ein ganzes Medien-Potpourri eingesetzt. Unter der Anleitung von Medienpädagogin Maren Risch (medien+bildung.com) kamen iPad-Trailer, Fotokamera, Handys, Audio-Aufnahmegeräte, Postkarten, QR-Codes und Trickfilme zum Einsatz. Alle Ergebnisse der Zusammenarbeit mit der Oppenheimer Tafel e.V. sind in dem Blog www.tafeln-helfen.blogspot.de zusammengetragen und dokumentieren die Arbeit der Gruppe.

„Die Bundesministerin hat die Urkunde unterschrieben“ – Christopher (13) ist verblüfft. Ein Paket kam in der Schule an, alle Teilnehmer/innen erhalten eine Urkunde, kuh-le Cappys, eine Tasche, witzige Frühstücksbrettchen und eine Vielzahl an Kleinigkeiten. „Aber nicht alle Gewinne werden untereinander aufgeteilt!“, die Gruppe entschließt schnell, dass ein Teil der Gewinne an die Oppenheimer Tafel e.V. gespendet werden soll und „auch der Hausmeister soll nun aus einer kuh-len Kaffeetasse trinken können“. Der Juni wird also zum Feiermonat in Oppenheim, der Termin mit der Tafel und dem Bürgermeister Marcus Held steht noch an und auch die ehrenamtlichen Helfer/innen sollen eingeladen werden.

Der Wettbewerbsbeitrag der Schüler/innen wurde von November 2012 bis Anfang 2013 bearbeitet. Eine so lange Projektarbeit verlangt von allen Beteiligten eine hohe Motivation, besonders in der Nachmittagsarbeit an der Schule. „Sich immer wieder auf eine neue Weise mit dem Thema Lebensmittel zu beschäftigen, war auch eine harte Arbeit; der Einsatz unterschiedlichster Medien war wichtig zum Gelingen“, so die Medienpädagogin Maren Risch. Dies bestätigen auch die Schüler/innen: „Cool war das Filmen mit dem iPad“, sagt Katharina, die inzwischen Kamerafrau verschiedener Produktionen war. Aber auch die Gespräche mit den ehrenamtlichen Helfer/innen der Tafel und das Interview mit Herrn Baltrusch von der Oppenheimer Tafel hat den Schüler/innen mehr Einblick in die inhaltliche Arbeit der Tafel gegeben und den eigenen Umgang mit Lebensmitteln verändert. „Die Erfahrungen haben alle Beteiligten geprägt, der vierte Platz von 664 Einreichungen ist für uns eine besondere Auszeichnung und zeigt, dass die medienpädagogische Arbeit an Ganztagsschulen in Rheinland-Pfalz vielfältig und kompetenzfördernd sein kann“, so Maren Risch. Dieser Haltung schließt sich auch die Schulleitung der Realschule an.

 

 

Foto: medien+bildung.com

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