MOK Offenbach/Frankfurt: „Einmal um die Welt“ rappen

Ein Videoprojekt in den Ferien – für Horte ist das eine Möglichkeit, ihren Schulkindern die Herausforderungen zu bieten, die sie in diesem Alter suchen: Kreativität, Spaß, ein intensives Gruppenerlebnis, kleine Ausflüge in die Welt der Wünsche und Träume, Lernen als Nebenwirkung des Tuns, sich in selbstgewählten Rollen inszenieren können, im Mittelpunkt stehen oder hinter der Kamera Anweisungen geben. In der Filmarbeit können sich die verschiedensten Kinder einbringen, und ein Musikvideo ist zudem noch besonders „cool“.


Die Kinder aus dem Frankfurter Kinderzentrum Pfingstbrunnenstraße (Grundschulkinder der 2. bis 4. Klas-sen) haben als Vorbereitung für das Projekt ein Musikstück ausgewählt und eine Choreografie erarbeitet. In drei Tagen ist aus dieser Bühneninszenierung ein Videoclip geworden.
Es war erst einmal nicht leicht zu verstehen, warum der Tanz, der gerade nach intensivem Üben einigermaßen reibungslos ablief, nun wieder in viele kleine Bruchstücke, Einstellungen zerlegt werden sollte.


Erklärungen allein halfen nicht weiter. Der Aha-Effekt kam bei der Sichtung der ersten Aufnahmen am Ende des ersten Drehtags. Selbst am ungeschnittenen Material war schon zu sehen, wie viel spannender die Aneinanderreihung verschiedener Perspektiven und Einstellungsgrößen anzusehen ist als die Aufnahme der „Choreo“ in einem Schuss.
„Oh Baby, bitte mach dir nie mehr Sorgen um Geld. Gib mir nur deine Hand, ich flieg mit dir um die Welt.“ Beim Schnitt im MOK wurde dann noch ein bisschen gezaubert. Einige Szenen waren vor einem großen blauen Tuch aufgenommen worden und wurden im Schnitt gekeyt. Dass sie damit am Strand von Hawaii tanzen und im Barbie-Auto durch die Straßen New Yorks fahren konnten, fanden die Kinder übereinstimmend das Tollste am ganzen Projekt.


So sind die Zuhausegebliebenen in ihren Ferien doch ganz schön rumgekommen.

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Author: MOK Offenbach/Frankfurt
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