„miniKIM 2012“ erschienen

LMK bietet mit dem Medienpädagogischen Erzieher/innen Club („mec“) ein erfolgreiches Angebot für frühkindliche Medienbildung
Die frisch erschienene Studie „miniKIM 2012“ zeigt eindrucksvoll, wie stark die Medien Einzug in den Alltag von Kleinkindern gehalten haben. Im Alltag von Zwei- bis Fünfjährigen spielen besonders das Fernsehen und (Bilder-)Bücher eine zentrale Rolle. Fast die Hälfte der Kinder in dieser Altersgruppe (47%) sieht jeden Tag fern, 45% beschäftigen sich fast täglich mit einem Buch. Die in feuilletonistischen Artikeln oft beschworene Rolle von Internet und Tablet-PCs für Kleinkinder kann noch nicht validiert werden: Lediglich 16 Prozent der Kinder haben schon erste Erfahrungen mit dem PC, 57 Prozent der Eltern finden, dass Tablet-PCs nichts für Kinder sind. Der Medienpädagogische Forschungsverbund (mpfs) in Kooperation mit dem SWR legte erstmals Basisdaten zur Mediennutzung von Kleinkindern vor.

„Die Studie zeigt zudem sehr deutlich, wie wichtig es ist, dass bei der frühkindlichen Mediennutzung eine gemeinsame Nutzung zusammen mit Eltern oder anderen Erwachsenen erfolgt“, betonte LMK-Direktorin Renate Pepper. „Nur so kann eine Konfrontation mit ungeeigneten Inhalten effektiv vermieden werden. Hier setzt die LMK mit dem Medienpädagogischen Erzieher/innen Club bereits seit einiger Zeit sehr erfolgreich an: konkrete und praxisnahe Medienbildung in Kindertagesstätten.“

Der Medienpädagogische Erzieher/innen Club („mec“) wurde bereits vor fünf Jahren gemeinsam mit der medien+bildung.com (m+b.com) sowie der Stiftung Lesen ins Leben gerufen. Das landesweite Programm bringt die Medienbildung in die Kindergärten und Kindertagesstätten. 1.400 Fachkräfte aus Rheinland-Pfalz erhalten über ihre Club-Mitgliedschaft im „mec“ wertvolle Tipps, Anregungen, Materialien und Unterstützung für die Medienarbeit mit den Kleinkindern. Statistisch gesehen nimmt inzwischen jedes Mitglied einmal pro Jahr an einer Fortbildung, einer Fachtagung oder einem Netzwerktreffen des mec teil. Das Thema Medienbildung ist mit dem „mec“ in der frühkindlichen Erziehung ganz konkret angekommen. „Die Resonanz auf das Thema Medienbildung im Kindergarten hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen“, resümiert Katja Friedrich, Geschäftsführerin der m+b.com.

Dezentral angebotene Fortbildungen für Kita-Fachkräfte in Rheinland-Pfalz, ein Materialangebot mit attraktiven Medien für Kinder und Handreichungen für Pädagogen/innen sowie das stets aktualisierte Informationsangebot des Webportals www.mec-rlp.de – diese drei Elemente ergeben die „mec-Formel“ und sind für den über die Landesgrenzen hinaus gehenden Erfolg verantwortlich. In der im Juli 2013 gestarteten neuen Projektphase wird das mec-Angebot in Kürze durch eine Methodenpublikation, weitere Netzwerkprojekte auf der Basis des preisgekrönten Projekts „Emma auf Reisen“, ein runderneuertes Fortbildungsangebot und neue Kooperation, beispielsweise mit dem Volkshochschulverband, ergänzt.

„Neben den Kita-Fachkräften zählen inzwischen auch Erzieher/innen in Ausbildung, Fachberater/innen, Bibliotheksmitarbeiter/innen und weitere Akteure auf dem Feld der Lese-, Sprach- und Medienkompetenzförderung zu unseren Club-Mitgliedern“, erklärte Birgid Dinges, die Projektkoordinatorin des mec. „Das Projekt schlägt eine wichtige und notwendige Brücke zwischen den gedruckten und digitalen Medien.“
Kontakt: Dr. Joachim Kind, Pressesprecher
Tel. 0177/5213100, E-Mail. kind@lmk-online.de

 

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Joachim Kind
Leiter Presse und Kommunikation
Sprecher EU-Safer Internet Centre Germany / klicksafe

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