Rettet das Trinkwasser!

Alles fing mit einem harmlosen Aushang in den Räumlichkeiten der Berliner Straße 175 an. „Achtung! Bitte Vorsicht bei der Entnahme von Wasser in den nächsten Wochen. Verbrühungsgefahr!“. Wie es das Schicksal manchmal so will, machten wir im MOK parallel einen Trinkwassertest, da oft verfärbtes Wasser aus dem Wasserhahn kam und das Wasser nie richtig kalt war, sonders stets lauwarm. Sicher ist sicher! Ergebnis des „privaten“ Wassertests war eine extrem erhöhte Keimbelastung. Die Hausverwaltung, darauf angesprochen, reagierte nicht überrascht und offenbarte uns die Legionellen-Belastung im Trinkwasser.

Das Gesundheitsamt sei bereits seit Wochen aktiv, und die private Mietwohnungen wegen der Gefahr des Sprühnebels in Duschen informiert. Nur wir waren ahnungslos. Hatten aber auch Luftbefeuchter mit Sprühnebel in den Büros und tranken regelmäßig das Wasser aus der Leitung. Was folgte, waren viele Entschuldigungen, Tests vor Ort und Wartungen, der Austausch von Wasserhähnen, eine Sensibilität für die heimischen vier Wände und die dortigen Leitungen und eine Büro-Kaffeemaschine, die den Kaffee mit kochendem und nicht nur heißem Wasser aufbrüht. Sicher ist sicher!

Rettet das Sendebild!

Seit mehreren Wochen ist das Sendebild auf den Fernsehern im MOK gestört und kein Aushängeschild für das regionale Bürgerfernsehen. Immer wieder war der Haustechniker vor Ort und hat Anschlüsse geprüft. Das Sendebild geht super aus der SAW, ist überall in Ordnung, nur im MOK selbst desaströs. Nun endlich eine scheinbar plausible Erklärung:

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Unschön? Kein Ausdruck!

Die 1997 in den Räumen verlegten Koaxialkabel – zum größten Teil nur einfach abgeschirmt – sind die vermutliche Ursache. Um die Störungen zu unterbinden, müssen zuerst alle unbrauchbaren Leitungen, die mit anderen Kabeln durch Decken und Bodenkanäle laufen, durch neue ersetzt werden. Fortsetzung folgt! Auf Kostenvoranschläge seitens unseres Technikers und der Firma der Hausverwaltung warten wir bereits seit gut sieben Wochen.

Rettet den Feierabend!

Der Sicherheitsdienst auf dem Frankfurter Museumsuferfest 2014 hat uns vergessen. Freitag, 21 Uhr. Der letzte Karaoke-Sänger ist von der Bühne. Die Technik ist verstaut. Das Licht geht aus. Endlich Feierabend! Aber wo bleibt der Sicherheitsdienst, der Zelt, Auto und so über Nacht bewachen soll?

Ohne Sicherheitsdienst, kein Feierabend

Erst weit nach Mitternacht, nach unzähligen Telefonaten, Abklappern anderer Stände und Momenten des Ärgerns – die Erlösung. Ein Mitarbeiter der Sicherheitsfirma konnte gefunden werden. Man hatte uns vergessen, nicht mit uns geplant. Ab nach Hause, endlich!

 

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