Über die Wirkung von Kinofilmen auf Jugendliche

Offener Kanal macht Forschungsprojekt der FSK zum Thema

Welche Rolle spielen Filme für die Entwicklung vom Kind zum Jugendlichen? Inwieweit helfen Kinofilme Kindern und Jugendlichen bei der Bewältigung von Alltagsproblemen und der Lösung von Identitätskonflikten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine Talkrunde, die erstmals am Freitag, 2. Januar, im Offenen Kanal (OK) Offenbach/Frankfurt ausgestrahlt und am Samstag, 3. Januar, sowie Sonntag, 4. Januar, jeweils um 23.02 Uhr wiederholt wird. Experten sowie Schüler der Tilemannschule aus Limburg berichten über die Ergebnisse eines Forschungsprojektes der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK). Im Fokus der wissenschaftlichen Arbeit stand die Wirkung von Filmen auf die Altersgruppe der 12- bis 15-Jährigen.

Das Medienprojektzentrum Offener Kanal (MOK) Offenbach/Frankfurt hat die Sendung in enger Zusammenarbeit mit der FSK produziert und drei Experten in das Studio des Bürgerfernsehsenders eingeladen. So sprechen Birgit Goehlnich (Diplom-Pädagogin und Ständige Vertreterin der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK), Nicole Barthel (Lehrerin an der Tilemannschule Limburg und FSK-Jugendschutzsachverständige für Hessen) sowie Stefanie Jentzsch, Sexualpädagogin bei der pro familia-Beratungsstelle in Mainz über das wissenschaftliche Projekt. Zentrales Ergebnis der Studie ist die herausragende identitätsstiftende Funktion von Filmen für 12- bis 15-Jährige. Zudem wurde nachgewiesen, dass Filme einen wertvollen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung leisten. Zu Wort kommt ebenfalls der Dr. Jürgen Grimm, Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien, und renommierter Experte im Bereich der Medienwirkungsforschung.

Der Offene Kanal Offenbach/Frankfurt ist im digitalen Kabelnetz auf dem Programmplatz 136 zu finden. Die Sendung „Medienkompetenz und Jugendschutz: Welche Rolle spielen Filme für Jugendliche?“ ist darüber hinaus über die Mediathek Hessen unter www.mediathek-hessen.de abrufbar. Die Broschüre „Medienkompetenz und Jugendschutz IV: Körper, Geschlecht, soziale Identität“ mit ausführlichen Berichten zum Forschungsprojekt kann kostenfrei direkt über die FSK bezogen werden. Mehr Infos unter www.fsk.de.

Das Medienprojektzentrum Offener Kanal ist eine Einrichtung der hessischen Landesmedienanstalt (LPR Hessen). Es bietet jedem Einwohner die Möglichkeit, eigene Fernsehbeiträge zu produzieren und zu verbreiten. Darüber hinaus zählt die medienpädagogische Projektarbeit zu den Schwerpunkten. Weitere Informationen unter www.mok-ofm.de.

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