RFM-Newsletter Januar 2015

Hände hoch oder ich spreche! 32 Grundschüler kapern das RFM-Studio
Die dritten Klassen der Geschwister-Scholl-Schule Eschwege haben am 28. Januar mit ihren Lehrerinnen unser Studio gekapert. Neugierig ließen sie sich die Technik und die Abläufe einer Radiosendung erklären. Fast alle der 32 Kinder hören zu Hause regelmäßig Radio, und so war es ein Leichtes, die einzelnen Elemente einer Sen-dung zusammenzutragen und im Studio nachzuvollziehen. Und fortan wissen alle: Wenn irgendwo eine ON-AIR-Lampe leuchtet, müssen alle still sein.
Nach der Führung sammelten sich alle wieder im Tagungsraum des E-Werks. Jetzt ging es darum, Themen für die eigene Sendung vorzubereiten. Im Unterricht an den Tagen zuvor hatten sie schon darüber nachgedacht. Alle Themen ließen sich in der kurzen Zeit auch umsetzen im Radio, unter anderem zwei Buchvorstellungen, Hobbys und Witze.
Mithilfe von RFM-Mitarbeitern bereiteten die Schüler ihre Themen vor, suchten sich Musik aus und erstellten einen Sendeplan. Um 10 Uhr gingen sie dann live on Air. Eine tolle Erfahrung für die Grundschüler. Ihre Sendung haben sie am Ende auf einer CD mit in die Schule genommen.

Warum Politiker freiwillig Politik machen und Eishockey Spaß macht
Nach der Sendung ist vor der Sendung. Und so sind die Schüler des Wahlpflichtunterrichts (WPU) Radio an der Anne-Frank-Schule schon wieder fleißig am Recherchieren und Produzieren. Während der größte Teil derzeit an dem Thema Jugendräume im Werra-Meißner-Kreis dran ist, haben Jan und Maurice (links) gemeinsam eine eigene Sendung vorbereitet. Sie besuchten die Dezember-Stadtverordnetenversammlung in Eschwege und stellten den Politikern die Frage, warum sie sich in ihrer Freizeit politisch engagieren. Zu Wort kamen unter anderem Stefan Schneider (CDU) und Bernd Gassmann (Linke). In ihrer Live-Sendung diskutierten die beiden Schüler herzhaft über ihre Eindrücke von der Sitzung, über das Auftreten der Politiker und über die Vor- und Nachteile des Ehrenamts in der Politik. Dabei stellten sie sich auch die Frage, warum so wenige Gäste nur an der Sitzung teilnahmen.

Auch die Medien-AG der Pestalozzischule war mal wieder bei uns zu Gast. Nach ihrem ersten Ausflug ins Radio im Dezember hatten die Jugendlichen in der Schule nun ihre eigenen Themen vorbereitet. Am beliebtesten war Karaoke – den Lieblingssong im Radio nachsingen. Sophie und Venera entschieden sich für den im Internet bekannt gewordenen Cup Song, bei dem das beliebte Stacking die Hauptrolle spielt. Hier kommt es vor allem auf den richtigen Rhythmus an. Die Jungs fühlten sich eher beim Sport zu Hause. Eishockey und Fußball waren Thema. Zum Halbjahr endet die Medien-AG. Sie wird ab Februar als Foto- und Video-AG fortgesetzt. Die Schüler können sich neu einwählen.

Die lange Reise des Schokomanns: Ein Roadmovie aus der Boxx
Mehrfach haben wir an dieser Stelle schon von einzelnen Trickboxx-Projekten berichtet. Nun fand wieder eines seinen feierlichen Abschluss im Capitolkino in Witzenhausen. Alle acht Filme, die die Klassen 3a und 3b der Kespergrundschule vor Weihnachten produziert hatten, wurden im Kino gezeigt. Eingeladen waren alle Lehrer, Eltern, Geschwister und Projektpartner, darunter auch Rundfunk Meißner. Jeweils zwei Schüler kamen auf die Bühne und stellten ihren Film vor.
Finanziert wurde das Medienprojekt mit Mitteln des Staatlichen Schulamtes HRWM. Die Leitung hatte Isa Trube vom im Januar ausgelaufenen Projekt KESS (Kulturelles Engagement macht Schule – Synergien nutzen). Weitere Projektpartner waren das Medienprojektzentrum Offener Kanal Kassel, das Medienzentrum Werra-Meißner, das Tro-pengewächshaus und der Eine-Welt-Laden Witzenhausen.
Unter dem Motto „Woher kommt der Schokoladen-Nikolaus?“ lernten die Schüler im Tropengewächshaus und im Eine-Welt-Laden viel über Kakao und die Herstellung von Schokolade. Mit der Trickboxx, einem System zur Herstellung von Trickfilmen, erstellten sie ihre Filme von Storyboard über Filmaufnahme und Vertonung bis hin zum Videoschnitt selbst. Dabei ist es immer wieder eine Überraschung für die Kinder, wie viel Arbeit hinter so einem kurzen Trickfilm steckt. Am Ende des Kinoabends bekamen alle Schüler eine DVD mit allen acht Filmen.

Ein bisschen Statistik: Funkanalyse
Ein bisschen Spaß für alle Statistiker: Die Landesmedienanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien Hessen (LPR) hat eine repräsentative Funkanalyse in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse nun ausgewertet worden sind. Befragt wurden im Frühjahr 2013 Bürger ab 14 Jahren. Das Thema waren die Offenen Kanäle im Land und die Freien Radios, wie auch Rundfunk Meißner eines ist. Mit dem Ergebnis können alle zufrieden sein: 24 Prozent aller Hessen und Anrainer, die ein Freies Radio empfangen können, schalten regelmäßig ein, 17 Prozent schauen einen Offenen Kanal. 72.500 potenzielle Nutzer (ab 14 Jahren) kennen Rundfunk Meißner, elf Prozent davon hatten in den zwei Wochen vor der Befragung tatsächlich auch eingeschaltet.

Grüner wird das E-Werk nie mehr sein: Wir feiern im März St. Patrick’s Day
„Guinness, Green and Great Music“ ist unser Motto am 21. März 2015. Rundfunk Meißner feiert mit Ihnen den Nationalfeiertag aller Iren im E-Werk. Zu diesem Zweck haben wir die geballte irische Kompetenz aus dem Werra-Meißner-Kreis mobilisiert: De Lusejungen, Limerick und Potheen Rovers bringen grüne Stimmung in die Maschinenhalle. In den Umbaupausen komplettiert der Irish-DJ Armin Evildiver aus Spangenberg das Kleeblatt. Für Essen und Trinken (Guinness bis zum Abwinken) sorgt Reinhard Brill vom Altstadtgasthof Krone. Seien Sie dabei bei der irischsten aller Partys im Werra-Meißner-Kreis!
Die Party beginnt um 20 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Karten erhalten Sie für acht Euro zzgl. zwei Euro Systemgebühr im Vorverkauf auf der Homepage www.tickets.kultur-eschwege.de und bei den bekannten Vorverkaufs-stellen: E-Werk Eschwege, Buchhandlung Heinemann, Lotto Wagner Eschwege, Touristinfo Eschwege, Intermezzo Sontra und Brombeermanns Griffelstube in Wanfried. An der Abendkasse kosten die Karten 12 Euro.

Potheen Rover ist eine Irish-Folk-Band, die sich 1998 als Trio gegründet hat. Mittlerweile zu sechst, spielen sie in Kneipen, Pubs und auf Open Airs. Entstanden sind bisher drei Alben, darunter ein Live-CD. Zu ihren musikalischen Vorbildern zählen sie unter anderem Paddy goes to Holyhead, Runrig und Christy Moore.
De Lusejungen gründeten sich 2012. Das Quartett beherrscht alle denkbaren Instrumente der Folkmusik: Gitarre, Cister, Drehleier, Bluesharp, Harfe, Akkordeon, Bohdran, Cajon, Sopra-nino-, Sopran- und Altflöte, Gemshorn, Sackpfeifen (GHB, Smallpipe, Schäferpfeife), Rauschpfeife, Chalumaeu, Posaune, Gitarre, Schlagzeug, sonst. Percussion, Kontrabass und Mandoline. De Lusejungen spielen Folkmusik, ohne sich dabei auf einen Stil festzulegen. Schöne Melodien, groovige Rhythmen und interessante Texte warten auf das Publikum

2009 spielten vier Freunde noch ohne Namen und ohne eine gemeinsame Band zu haben auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung am Wanfrieder Hafen. Das Konzert wurde ein großer Erfolg und die vier begannen aus ihrer Liebe zur Folk-Musik heraus regelmäßig zu proben und spielten nach und nach in Kneipen und auf öffentlichen Veranstaltungen. 2010 wurden sie zu Limerick und waren die Band, die zur Neueröffnung im Wanfrieder Brauhaus den Gästen einheizte. Im selben Jahr standen sie als Vorgruppe der Cobblestones auch schon auf einer großen Bühne. Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 spielten sie jedes Jahr auf dem Lichterfest im Heuhof in Breitau und tourten neben größeren Auftritten wie dem Folkfestival mit den Lusejungen und Albi Corner von Fiddler‘s Green auf der Tannenburg in Nentershausen durch die Kneipen und Pubs des Werra-Meißner Kreises. 2013 begleiteten sie zudem den Rockgeiger Hans die Geige als Support auf dessen Jubiläumstour. Zu ihren musikalischen Vorbildern gehören Schandmaul, Fiddler’s Green und Flogging Molly.

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