The Mobile Natives

Die digitale Medienwelt und wie Kinder und Jugendliche in ihr lernen

Die iMedia ist die jährlich stattfindende zentrale Fortbildungsveranstaltung des Pädagogischen Landesinstituts Rheinland-Pfalz für Lehrkräfte aller Schularten zur Schul- und Unterrichtsentwicklung mit Medien. Seit 2013 findet sie in einer Zusammenarbeit der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland statt und ist auch für Lehrkräfte aus dem Nachbarbundesland eine anerkannte Fortbildung. Durchgeführt wird die Veranstaltung vom Pädagogischen Landesinstitut in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur. Mit den zunehmenden technischen Möglichkeiten, die die digitalen Medien bieten, steigt auch der Bedarf an Orientierung. Welche „neuen“ Vereinbarungen braucht es unter Internetnutzern, und vor allem welche Vereinbarungen braucht es als Orientierung für Kinder und Jugendliche? Auf welche Werte sollen sich diese „neuen“ Regeln im Internet stützen?

Das neue Unterrichtsmodul von klicksafe „Ethik macht klick – Werte-Navi fürs digitale Leben“, das gemeinsam mit dem Institut für Digitale Ethik (IDE) an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart entwickelt wurde, setzt genau an diesen Fragen an. Im Rahmen eines Infoshops wird das Modul mit seinen drei Bausteinen „Privatsphäre und Big Data“, „Verletzendes Onlineverhalten“ und „Mediale Frauen- und Männerbilder“  vorgestellt. Zudem ist klicksafe mit einem Stand in der Eingangshalle vertreten.

Am Gemeinschaftsstand der Landeszentrale für Medien und Kommunikation informiert auch die LMK-Tochtergesellschaft medien+bildung.com gGmbH über ihre Projekte und Angebote im schulischen Bereich. Dort können die Besucher auch die neue Virtual-Reality-Brille aus Pappe „mein-guckkasten“ basteln und mitnehmen. Auch das mobile Webradiostudio von „edura.fm“ lädt zum Mitmachen ein. Im Workshop „edura.fm – Mein Radio mach ich selbst!“ präsentiert Markus Horn die Möglichkeiten des digitalen Radioportals. Kinder und Jugendliche gestalten als Gruppe z. B. im Schulradio ihr Programm mit einfachsten Mitteln selbst und gehen auf Sendung.

„Berufsorientierung mit medialen Methoden – geförderte Angebote für Praxistag-Gruppen“ stellt Christian Kleinhanß in zwei Infoshops vor. Anhand von Praxisbeispielen aus der schulischen Praxis demonstriert er, wie Themen der Berufsorientierung mit medialen Methoden bearbeitet werden können – seien es Stärken-Comics, Präsentations-Portfolios, Erklär-Videos, Job-Radio oder Pimp-your-future-Workshops.

In dem Projekt „mobil+stark“ zur inklusiven Medienbildung entwickelt und erprobt medien+bildung.com gemeinsam mit unterschiedlichen Kooperationspartnern Methoden, Konzepte und Apps mit und für Menschen mit Handicaps. Daniel Zils stellt das Konzept sowie verschiedene Praxiserfahrungen vor. Daniel Zils ist auch der Referent im Infoshop „MinecraftEDU – Lernszenarien im Unterricht erstellen und anwenden“. An Hand von Lernmodulen, die Schüler im Biologie- und Physikunterricht erstellt haben, demonstriert er die Möglichkeiten der „Education-Version“ des millionenfach verbreiteten Spiels Minecraft.

Die Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz hat die Handreichung „Wege zum MedienkomP@ss“ herausgebracht. Darin werden ausgewählte Methoden der Medienbildung beschrieben, die alle Felder des Medienkomp@ss für die Grundschule und Orientierungsstufe abdecken. Diemut Kreschel von medien+bildung.com stellt die Methodensammlung in einem weiteren Infoshop vor.

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