Sportberichterstattung selbstgemacht

Wie Sportvereine ihre Veranstaltungen und Ereignisse für die Berichterstattung in Lokalfernsehen und Internet festhalten können, zeigte das Seminar „Sport.Medien.Camp“ am 22. und 23. Mai in den Räumen des Medienprojektzentrums Offener Kanal (MOK) Offenbach/Frankfurt. Die 17 Teilnehmer lernten den sinnvollen Einsatz von digitalen Kameras und Smartphones im Vereinsalltag kennen. Zudem bekamen sie Informationen rund um das Bürgerfernsehen in Hessen und die Möglichkeiten im Bereich der sozialen Medien.

„Breitensport spielt im TV-Journalismus aktuell nur eine untergeordnete Rolle. Umso wichtiger ist es daher für die Vereine, selbst aktiv zu werden und die eigenen Veranstaltungen in Text, Ton und Bild festzuhalten. Als Plattform für die produzierten Videos und für die Vermittlung von Know-how können wir die Offenen Kanäle nutzen“, begründet Ralf Wächter, Pressesprecher des Landessportbundes Hessen, die Zusammenarbeit. „Die Sportberichterstattung in den Vereinen und Verbänden durch bewegte Bilder zu optimieren, ist unser Ziel. Was braucht es an Technik, um Filme aus dem Vereinsalltag zu drehen? Wie schneidet man Videos, um sie für die Zuschauer und poten­tielle neue Vereinsmitglieder interessant zu machen? Die Beantwortung dieser Fragen steht im Fokus unserer Arbeit“, fasst Nadine Tepe, Leiterin des MOK Offenbach/Frankfurt, zusammen.

Das Projekt „Sport.Medien.Camp“ ist eine Kooperation von Landessportbund Hessen, der hessischen Landesmedienanstalt (LPR Hessen) und ihrem MOK Offenbach/Frankfurt sowie des Instituts für Medienpädagogik und Kommunikation. Als eine Einrichtung der LPR Hessen bietet das MOK jedem Einwohner die Möglichkeit, eigene Fernsehbeiträge zu produzieren und im digitalen Kabelnetz der Region zu verbreiten. Zudem ist die medienpädagogische Projektarbeit ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt. Der Landessportbund Hessen hat rund zwei Millionen Einzelmitglieder in 7.800 Sportvereinen. Er ist unter anderem für die Sportentwicklung in Hessen, die Belange der Vereine und den Dialog mit Politik und Staat verantwortlich.

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