Projekte, Projekte

Sommerzeit ist Projektzeit. Projektwochen in Schulen, Veranstaltungen, die dokumentiert werden sollen, und Ferienfreizeiten bieten Gelegenheit für alle Arten von Videoaktivitäten.

Zurzeit und in den nächsten Wochen schulen wir hier im MOK Fulda (hauptsächlich junge) Menschen, die ein Sommercamp der evangelischen Kirche medial begleiten werden, eine Schülergruppe einer Realschule, die sich mit einem Film zum Thema ‚Massentierhaltung‘ an einem Umweltwettbewerb beteiligen wird, eine Schulklasse der Caritas-Schule für Altenpflege, die mit Fotos und Videos die Fuldaer Seniorenwoche begleitet, zehn FSJler der Schottener Sozialen Dienste, die sich mit einem Musikvideo und einer Reportage dem Thema ‚Inklusion‘ nähern möchten, Studenten, die Trickfilme und Hörspiele produzieren, Schüler aus Hessen und Thüringen, die sich mit dem Mauerfall auseinandersetzen, Jugendliche aus Fulda, die in einer Ferienfreizeit am Edersee beine-im-wasser-baumelnd und ganz nebenher einen kleinen Horror-Splatter-Liebesfilm abdrehen – und noch so einiges mehr.

Deshalb wird im MOK Fulda gerade viel telefoniert: Um alles zu organisieren, Termine zu klären, Technik und Einführungskurse zu buchen. Urlaube werden um Aktivitäten herum geplant, und in vielen Kursen wird Redaktionelles und Kamera- und Schnitttechnisches gelehrt.
Gerade jetzt, in diesem Moment, in dem ich dies schreibe, sitzen fünf junge Menschen nebenan beisammen und überlegen, wie sie einen Flashmob organisieren, den sie dann filmen möchten. Über diesen soll – quasi live – aus dem Studio berichtet werden, dazu wird natürlich der Green-Screen benötigt. Ist jemand da, der beim Licht setzen helfen kann? Natürlich ist die ganze Geschichte ein Fake, aber umso echter muss schließlich alles aussehen.

Einen Raum weiter sitzt noch die Inklusionsgruppe beisammen und bastelt an Texten und Bildern für einen Legetrick: Denn wie erklärt man ein schwieriges Thema wie ‚Inklusion‘, wenn man keine Genehmigung hat, eine inklusive Gruppe zu zeigen? Man schreibt einen guten Text und legt dazu erklärende Bilder, Grafiken, Symbole auf einer weißen Fläche aus.

Und was macht man, wenn der Betreiber eines Betriebes für Schweineintensivhaltung dann doch lieber nicht möchte, dass die Aufnahmen aus seinen Ställen gezeigt werden? Dann lässt man sich was einfallen. Was, das sehen Sie im Herbst im Offenen Kanal Fulda.

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