Neues von Rundfunk Meißner

20.000 Menschen feierten das 31. Open Flair, und FlairFM 99,7 war mittendrin
Es war wieder ein rauschendes Fest auf Eschweges Plätzen und Straßen und für Rundfunk Meißner das dritte Festivalradio in seiner jetzigen Form. Acht Tage berichteten unsere Moderatoren live vom Geschehen, insgesamt über hundert Sendestunden.
Um 9 Uhr startete die Morning-Show-Crew in unserem mobilen Sendestudio auf dem Campingplatz in den Festivaltag. Zu Beginn der Woche gab es vor allem Infos über Anreise, Bändelstationen und Campingregeln. Und auch die ersten Liedwünsche erreichten uns schon über unsere Facebook-Seite und später über die eigens für’s Festival eingerichtete WhatsApp-Nummer. An den Festi-valtagen gab es neben jeder Menge Musik natürlich täglich das Programm, Hinweise zu Autogrammstunden und weitere Tipps zum Flair.
Währenddessen organisierte die Funkhaus-Crew im E-Werk die Interviews des Tages. Eine große Herausforderung für alle, weil die meisten Bands aufgrund der extrem hohen Temperaturen in diesem Jahr nicht zu uns in Radio kamen, sondern unsere Fragen nur backstage beantworteten – stets in Reichweite der kühlenden Getränke. So waren alle Moderatoren immer im Einsatz. Insgesamt konnten wir 42 von 79 Interviews führen und natürlich senden. Ein toller Erfolg für unser Festivalradio!

Wanfrieder Ferienspielkinder probieren das neue RFM-Außenstudio aus
Wenn das Ferienspielkind nicht ins Radio kommen kann, kommt das Radio zu ihm. So geschehen in der Woche nach dem Open-Flair-Festival. Und wo, wenn nicht in Wanfried passt das besser, da wir an der Elisabeth-Selbert-Schule derzeit ein Außenstudio aufbauen. So kam den Wanfrieder Ferienspielkindern an drei Tagen die Ehre zuteil, das Studio im ehemaligen Musik-Pavillon schon einmal inoffiziell einzuweihen. Beeindruckt erfuhren sie die Unterschiede zwischen einem normalen und einem fast zu hundert Prozent geräuschgedämmten Raum.
Jede Gruppe konnte für sich entscheiden, über welches Thema sie berichten will. Die meisten Kinder wählten ihr Haustier, Hobby oder Lieblingsbuch. Auch auf die eine oder andere anstehende Kirmes wurde hingewiesen. Das Praktische an dem neuen Studio: Die Räume sind zweigeteilt in einen Besprechungs- und einen Aufnahmeraum. So konnten die ersten schon ihre Texte einsprechen, während die anderen noch recherchierten oder ihre Beiträge zusammenstellten. Wer wollte, konnte mit den RFM-Aufnahmegeräten in der Schule herumlaufen und die anderen Ferienspielkinder interviewen. So lernten die Teilnehmer auch den Unterschied zwischen einer Umfrage und einem Interview. Und wer stellt sich nicht gerne als Radioreporter vor?
Aus allen an den drei Tagen entstandenen Beiträgen produzierte das RFM-Team am Ende eine zweistündige Sendung, die am darauffolgenden Samstag von 11 bis 13 Uhr lief. So konnte jeder der Nachwuchs-Radiomacher sein Radio einschalten und dem eigenen Beitrag lauschen, inklusive Musikwunsch. Ihr Fazit: Das neue Studio klingt wirklich gut, aber auch das ändert nichts daran, dass es für jeden ungewohnt ist, die eigene Stimme vom Band zu hören.
Die RFM-Trickfilmspiele im JUZ Schlossmühle bringen fünf Kurzfilme hervor
Sechs Wochen lang reisen die Ferienspielkinder der Stadt Eschwege um die Welt. Eine Station waren in der vierten Woche die Trickfilmspiele „Helden der Welt“ von Rundfunk Meißner. Mit zwei Trickboxxen und 24 Kindern ab acht Jahren stürmten wir das JUZ Schlossmühle. Fünf Grup-pen arbeiteten eine Woche lang jeweils an ihrem eigenen Film. Bei Inhalt und Form ihrer Darsteller waren die Trickfilmer völlig frei. Dank der Schatzkiste von Stadtjugendpflegerin Christina Gliemroth-Brübach gab es neben der herkömmlichen Pappe zum Basteln auch jede Menge an-deres Material wie Federn, Glitzersteinchen und Musterpapier.
Erster Schritt war wie bei jedem Trickboxx-Projekt das Kennenlernen der Funktionsweise der mobilen Filmstudios. Kurze Probefilmchen mit Gegenständen der Kinder veranschaulichten ihnen, wie stark sich verschiedene Bewegungen der Figuren auswirken. Mal bewegten sich die Figuren langsam und fließend, mal schnell und abgehackt. In jedem Fall muss vorher klar sein, wo sich Ausgangspunkt und Ziel der einzelnen Figuren befinden. Nach dieser kurzen Einführung begann das große Basteln im ersten Stock des JUZ‘.
Von Montag bis Donnerstagmittag entstanden die einzelnen Szenen, Vor- und Abspänne der fünf Filme, wobei eine Gruppe tatsächlich den RFM-Rekord brach und einen Trickfilm von weit über vier Minuten produzierte. Die Jugendlichen bastelten und drehten abwechselnd, sodass beide Boxen durchgehend belegt waren. Als alle Szenen im Kasten waren, war der Filmschnitt an der Reihe. Da die Trickfilmer alles in einem sind – Drehbuchautor, Regisseur und Hauptdarsteller – dürfen sie ihre Kurzfilme natürlich auch selbst schneiden. Da können „falsche“ Bilder gelöscht oder an die richtige Stelle geschoben werden. An den letzten beiden Tagen vertonten die Ferienspielkids ihre Filme. Sie machten alles selbst, die Sprachanteile und die Geräusche.
Die Filme werden beim Kinderaktionstag am 11. Oktober in der Eschweger Stadthalle gezeigt.

Radiokids on Air and around the world – Ferienspiele im Radio sind Ehrensache
In der zweiten Runde der Eschweger Ferienspiele von RFM drehte sich alles rund ums Radio: RadioKids on Air and around the world“. Nach vier Stunden im Funkhaus waren die 13 Kinder schon das erste Mal live auf Sendung. Zum leichten Ein-stieg konnten sie sich wie immer ihre Themen selbst aussuchen, über Fußball, Lieblingsmusiker und Hobbys quatschen.
Am zweiten Tag reisten wir mit unseren Ferienspielkindern einmal um die ganze Welt – immer dem Äquator nach. In den Tropen fanden wir heraus, wo Babyschnuller, T-Shirt und Schokolade wachsen. Bildungsreferentin Ines Fehrmann führte uns durchs komplette Tropengewächshaus in Witzenhau-sen. Unsere Nachwuchsreporter nahmen Geräusche auf und interviewten auch Ines Fehrmann. Am Nachmittag wurde aus allen Eindrücken und aufgenommenen O-Tönen eine Radiosendung – natürlich live.
Wer forscht, weiß mehr. Wer Radio macht, sowieso!!!
Unsere Ferienspielkinder haben am dritten Tag beides gemacht. Während wir am Vortag im Tropengewächshaus zu Gast waren, kam Ines Fehrmann am Donnerstag mit Sack und Pack ins Funkhaus. Die Frage war: Was wächst eigentlich alles in unseren Schulranzen? Wo kommen Kleber, Federmäppchen und Co. her? Und wie entstehen sie? Insgesamt sieben Stationen hatte Ines Fehrmann dabei. Mithilfe von jeder Menge Material, Pflanzenteilen, Bildern und Lupen konnten unsere Ferienspielkids Orange, Baumwolle, Kautschuk, Kakao und Co. erforschen. Am Ende waren alle 13 Kinder natürlich auch wieder live on Air zu hören.
Schritt zwei im Radio – nach Recherche, Interview und Moderation: die Technik. Am Donnerstag haben sich unsere Ferienspielkids zum ersten Mal ans Sendepult gewagt. Selbst im richtigen Moment die Mikrofone auf- und zuziehen und die Musik starten – das ist eine Herausfor-derung. Zuvor war die ganze Gruppe zu Gast im Völkerkundemuseum Witzenhausen. Diesmal führte uns unsere Weltreise nach Kayunga in Uganda – der Partnerstadt der Kirschenstadt. Es gab Süßkartoffelbrei und Bananen zu essen, außerdem probierten die Radiomacher landesty-pische Instrumente aus.
Und an ihrem letzten Tag im Radio konnten sich unsere Ferienspielkids nochmal so richtig live on Air austoben. Zwei Stunden waren sie auf Sendung. Und auch die Technik haben sie wieder selbst übernommen, diesmal schon etwas geübter als am Vortag.

Wir sagen zum Abschluss zu all unseren Ferienspielkids aus Wanfried und Eschwege: Daumen hoch, das hat Spaß gemacht!!! Und vielleicht war es für den einen oder anderen nicht das letzte Mal am Mikrofon….

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