Premiere des Dokumentarfilms „Die neuen Deutschen

Über Menschen, Kulturen und Identität“ von Gülsüm Serdaroglu in Mannheim vor großem Publikum

Über vierhundert ZuschauerInnen drängten sich gestern am späten Nachmittag im Mannheimer Atlantis-Kino, um das Debüt der Karlsruher Filmemacherin Gülsüm Serdaroglu mitzuerleben.

Entstanden ist die abendfüllende Dokumentation an der Universität Tübingen im Rahmen eines Werkstücks im Masterstudiengang Medienwissenschaft.

Cansu Güler, Ali Müller, König Bansah und Dino de Lutiis. Sie leben in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg und berichten von ihren Wünschen und Ängsten, ihren Gedanken über das Leben und Sterben und von einer großen Gemeinsamkeit – sie sehen sich nicht als Ausländer, sondern als vollwertige Deutsche, die auch hier ihre Heimat haben; sie sehen sich nicht als Gegenentwurf zu den Menschen, deren kultureller Ursprung in Deutschland ist, sondern als Teil einer neuen, deutschen, multikulturellen und weltoffenen Generation.

Der Dokumentarfilm „Die neuen Deutschen“ wird gefördert von der Karin und Carl-Heinrich Esser Stiftung Mannheim und entstand in Kooperation mit Dr. Wolfgang Ressmann vom Offenen Kanal-TV Ludwigshafen. Gülsüm Serdaroglu realisierte dieses Projekt mit tatkräftiger Unterstützung angehender Mediengestalter Bild & Ton im Rahmen der Ausbildung beim Offenen Kanal Ludwigshafen.

Die Tübinger Premiere findet als Matinee am Sonntag, den 15. November um 11 Uhr 30 im Kino Arsenal statt.

Einen Vorgeschmack auf den Film erhalten Sie hier: youtu.be/M_oSI2iSX3I

Und weitere Infos zum Projekt auf der Facebook-Fanseite

HINWEIS:

Der OK-TV Ludwigshafen wird das gesamte Filmmaterial senden. Die Filmfassungen a + b werden zudem sowohl bei HD-Campus-TV Baden-Württemberg, als auch bei Campus-TV der Universität Tübingen laufen, sowie eine Fassung bei TV-Tide in Hamburg laufen. Das Projekt ist somit auch ein typisches Beispiel für die moderne Multimedialität (Fernsehen, Youtube/Vimeo, Facebook, Kino, Radio, Presse und Videolehrmaterial) und zeigt, wie ein inhaltlich relevantes Thema seinen parallel-unterschiedlichen medialen Niederschlag findet. Das Projekt zeigt damit auch exemplarisch die Komplexität des modernen Mediensystems und ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie erfolgreich sich der Bürgerfunk auch multimedial behaupten kann, wenn Form, Inhalt und Rahmenbedingungen stimmen.

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