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Untersuchungen über Reichweitenverbesserungen durch UKW-Mono-Abstrahlung abgesc


Ergebnis: Abwägen zwischen partiellen Empfangsverbesserungen und Verzicht auf Stereo-Raumklang

Die Fachhochschule Kaiserslautern hat im Auftrag der Landeszentrale für Me¬dien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz eine Laboruntersuchung mit verschiedenen UKW-Radios über ihr Verhalten auf den Mono- bzw. Stereo¬empfang und gegenüber Störungen durch Mono- bzw. Stereo-Signale durch¬geführt.
Anlass der Untersuchung war der Wunsch von privaten UKW-Hörfunkveran¬staltern, den Stereo-Sendebetrieb auf Mono umzustellen, weil vermutet wur¬de, dass damit eine höhere Versorgungssicherheit und Reichweite erzielt wer¬den kann.
 
Zur Überprüfung dieser Vermutung wurde dieses Szenario im Labor aufge¬baut und die Empfangssituationen simuliert. Die Messergebnisse lassen den Schluss zu, dass durch eine Mono-Umschaltung keine generelle Empfangs¬verbesserung erzielt werden kann. Dies liegt daran, dass die UKW-Radios in schwierigen Empfangssituationen schon von sich aus von Stereo auf Mono umschalten und damit einen guten Empfang gewährleisten.
Dennoch kann eine Empfangsverbesserung in Einzelfällen bei besonders kriti¬schen Verhältnissen erzielt werden. Auch kann die Multiplexleistung bei Mono-Abstrahlung erhöht werden, wodurch subjektiv ein besserer Hörein¬druck entsteht, wobei andererseits der Stereo-Raumklang entfällt. Eine Abwä¬gung darüber, ob dies in Kauf genommen wird, bleibt den Veranstaltern über¬lassen.
 
Der Abschlussbericht mit allen Laborergebnissen kann der Homepage der LMK www.lmk-online.de/programmverbreitung/terrestrik/ entnommen werden.

Autor: Barbara Bayer
Datum: 04.11.2008
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